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Bewegter Alltag

Die Mindestempfehlung für Frauen und Männer jeden Alters lautet: Jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung bei mittlerer Intensität. Dabei ist vor allem die Regelmässigkeit entscheidend. Der tägliche (schnelle) Fussmarsch an den Bahnhof ist für die Gesundheit wertvoller als die lange Wanderung am Wochenende oder das einmalige Training in der Fitnessgruppe. Die halbe Stunde täglich kann unterteilt werden, wobei eine Einheit mindestens 10 Minuten umfassen sollte.

Die Mindestempfehlung für Frauen und Männer jeden Alters lautet: Jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung bei mittlerer Intensität. Dabei ist vor allem die Regelmässigkeit entscheidend. Der tägliche (schnelle) Fussmarsch an den Bahnhof ist für die Gesundheit wertvoller als die lange Wanderung am Wochenende oder das einmalige Training in der Fitnessgruppe. Die halbe Stunde täglich kann unterteilt werden, wobei eine Einheit mindestens 10 Minuten umfassen sollte.

Bewegungsempfehlung für Erwachsene: die Bewegungspyramide

Gezieltes Training

Frauen und Männer, welche sich bereits täglich ausreichend bewegen, können noch mehr für ihre Gesundheit tun. Sinnvoll ist besonders ein gezieltes Ausdauer-Training, das mehrfach in der Woche ausgeführt wird. Dabei sollten die Intensität so gewählt werden, dass sie leicht ausser Atem und ins Schwitzen geraten.
Auch ein gezieltes Krafttraining kann viel zu einer gesteigerten Lebensqualität beitragen. In der zweiten Lebensphase vergrössert eine trainierte Muskulatur den Bewegungsraum und dient damit direkt der Erhaltung der Selbstständigkeit im Alter. Sinnvoll sind zwei bis drei Einheiten pro Woche. Mehr Trainings sind für die Gesundheit nur noch begrenzt sinnvoll. Auf jeden Fall erfordern zusätzliche Belastungen auch eine sorgfältige Planung mit Einbezug auch der Ruhezeiten. Ausdauer- und Krafttraining können auch zu Überlastungen führen. Nach einem längeren Unterbruch sollte das Training nur behutsam wieder aufgenommen werden. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen.

Frauen und Männer, welche sich bereits täglich ausreichend bewegen, können noch mehr für ihre Gesundheit tun. Sinnvoll ist besonders ein gezieltes Ausdauer-Training, das mehrfach in der Woche ausgeführt wird. Dabei sollten die Intensität so gewählt werden, dass sie leicht ausser Atem und ins Schwitzen geraten.
Auch ein gezieltes Krafttraining kann viel zu einer gesteigerten Lebensqualität beitragen. In der zweiten Lebensphase vergrössert eine trainierte Muskulatur den Bewegungsraum und dient damit direkt der Erhaltung der Selbstständigkeit im Alter. Sinnvoll sind zwei bis drei Einheiten pro Woche. Mehr Trainings sind für die Gesundheit nur noch begrenzt sinnvoll. Auf jeden Fall erfordern zusätzliche Belastungen auch eine sorgfältige Planung mit Einbezug auch der Ruhezeiten. Ausdauer- und Krafttraining können auch zu Überlastungen führen. Nach einem längeren Unterbruch sollte das Training nur behutsam wieder aufgenommen werden. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen.

Kinder brauchen mehr!

Ausreichende Bewegung ist gerade für kleinere Kinder für eine optimale Entwicklung zentral. Sie müssen in der Regel auch nicht angetrieben werden, sondern haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den sie gerne ausleben möchten. Grundlage ist in erster Linie ein bewegungsfreundlichen Umfeld, freier Raum und Spielflächen, die zur vielseitigen Bewegung einladen. Aus verschiedenen Gründen weisen aber viele Kinder heute deutliche motorische Defizite auf: sie sind übergewichtig und bewegen sich schlecht. Der Grund ist in den veränderten Umweltbedingungen zu suchen. Je nach Wohnsituation ist ein freies, unbegleitetes Spielen gar nicht mehr nötig. Von doppelter Bedeutung ist hier die Schule. Während sie einerseits mit ihrem relativ starren Lehrplan die freie Bewegung einschränkt, so ist sie andererseits auch der Garant, dass alle Kinder mindestens drei Sportlektionen pro Woche geniessen können. Doch dies reicht nicht aus: Fachleute fordern schon längst die tägliche Sportstunde für alle Kinder – mindestens!  Die Schule übernimmt hier Verantwortung mit Projekten wie die «tägliche Sportstunde», «bewegte Schule», freiwilliger Schulsport. Sie kann aber nur unterstützen, was auch zuhause in der Familie gefördert werden soll.

Ausreichende Bewegung ist gerade für kleinere Kinder für eine optimale Entwicklung zentral. Sie müssen in der Regel auch nicht angetrieben werden, sondern haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den sie gerne ausleben möchten. Grundlage ist in erster Linie ein bewegungsfreundlichen Umfeld, freier Raum und Spielflächen, die zur vielseitigen Bewegung einladen. Aus verschiedenen Gründen weisen aber viele Kinder heute deutliche motorische Defizite auf: sie sind übergewichtig und bewegen sich schlecht. Der Grund ist in den veränderten Umweltbedingungen zu suchen. Je nach Wohnsituation ist ein freies, unbegleitetes Spielen gar nicht mehr nötig. Von doppelter Bedeutung ist hier die Schule. Während sie einerseits mit ihrem relativ starren Lehrplan die freie Bewegung einschränkt, so ist sie andererseits auch der Garant, dass alle Kinder mindestens drei Sportlektionen pro Woche geniessen können. Doch dies reicht nicht aus: Fachleute fordern schon längst die tägliche Sportstunde für alle Kinder – mindestens!  Die Schule übernimmt hier Verantwortung mit Projekten wie die «tägliche Sportstunde», «bewegte Schule», freiwilliger Schulsport. Sie kann aber nur unterstützen, was auch zuhause in der Familie gefördert werden soll.

Bewegung im Alltag

  • Versuchen Sie, mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag in ihren Alltag einzubauen. Ziel ist es, hin und wieder ausser Atem zu kommen.
  • Verzichten Sie einmal aufs Auto und gehen Sie kurze Strecken zu Fuss. Nutzen Sie die Treppe statt den Lift. Stellen Sie den Drucker so weit weg, dass sie zwischendurch mal aufstehen dürfen. Reservieren Sie sich Zeit für die Bewegung.
  • Lassen Sie sich beraten, welche Sportart für Sie am sinnvollsten ist. Gönnen Sie Sich allenfalls eine Einführungslektion. Üben Sie unter Aufsicht, zum Beispiel in einer Sportgruppe.
  • Trainieren Sie zu Beginn nur mit tiefer Intensität. Bei Ausdauerleistungen soll die Atmung schneller werden, Sie sollten sich jedoch noch normal unterhalten können.
  • Ergänzen Sie wenn möglich das Ausdauertraining mit einigen Kraft- und Beweglichkeitsübungen.
  • Lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die ungewohnte Bewegung zu gewöhnen. Steigern Sie die Belastungen kontinuierlich, aber langsam.
  • Bewegung soll in erster Linie auch Freude bereiten. Suchen Sie sich Sportarten, die Ihnen Spass machen. Üben Sie in der Gruppe und mit Freunden, mit denen Sie gerne zusammen sind.
  • Gönnen Sie sich auch etwas Ruhe und Entspannung. Ein ausgedehnter Spaziergang gibt Platz für Gedanken und Gespräche. Eine Massage oder sogar ein Wellnessnachmittag ist die verdiente Belohnung für die Anstrengung.
  • Achten Sie auch auf Ihr Material. Speziell die Schuhe sollten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Sparen Sie nicht am falschen Ort!
  • Lassen Sie sich vor Aufnahme des Trainings ärztlich untersuchen.
  • Versuchen Sie, mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag in ihren Alltag einzubauen. Ziel ist es, hin und wieder ausser Atem zu kommen.
  • Verzichten Sie einmal aufs Auto und gehen Sie kurze Strecken zu Fuss. Nutzen Sie die Treppe statt den Lift. Stellen Sie den Drucker so weit weg, dass sie zwischendurch mal aufstehen dürfen. Reservieren Sie sich Zeit für die Bewegung.
  • Lassen Sie sich beraten, welche Sportart für Sie am sinnvollsten ist. Gönnen Sie Sich allenfalls eine Einführungslektion. Üben Sie unter Aufsicht, zum Beispiel in einer Sportgruppe.
  • Trainieren Sie zu Beginn nur mit tiefer Intensität. Bei Ausdauerleistungen soll die Atmung schneller werden, Sie sollten sich jedoch noch normal unterhalten können.
  • Ergänzen Sie wenn möglich das Ausdauertraining mit einigen Kraft- und Beweglichkeitsübungen.
  • Lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich an die ungewohnte Bewegung zu gewöhnen. Steigern Sie die Belastungen kontinuierlich, aber langsam.
  • Bewegung soll in erster Linie auch Freude bereiten. Suchen Sie sich Sportarten, die Ihnen Spass machen. Üben Sie in der Gruppe und mit Freunden, mit denen Sie gerne zusammen sind.
  • Gönnen Sie sich auch etwas Ruhe und Entspannung. Ein ausgedehnter Spaziergang gibt Platz für Gedanken und Gespräche. Eine Massage oder sogar ein Wellnessnachmittag ist die verdiente Belohnung für die Anstrengung.
  • Achten Sie auch auf Ihr Material. Speziell die Schuhe sollten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Sparen Sie nicht am falschen Ort!
  • Lassen Sie sich vor Aufnahme des Trainings ärztlich untersuchen.
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