Forschung: Entwicklungsstudie Winterthur
Seit drei Jahren wird eine ganze Generation von 900 Winterthurer Schulkindern durch ihre Schulzeit begleitet. Jedes Jahr testet das Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ihre motorische Leistungsfähigkeit und misst Grösse und Gewicht. Aktuell liegen Ergebnisse nach der dritten Erhebung vor.
Wie die Längsschnitterhebung zeigt, entwickeln sich die Kinder von der ersten zur dritten Klasse stark. Die Grösse nimmt im Durchschnitt um 8 Prozent, das Gewicht um 25 Prozent zu, was auch eine Steigerung des BMI-Wertes um 5 Prozent auslöst. In den motorischen Aufgaben liegen die gemessenen Leistungssteigerungen bei 8 (Sprint) bis 43 Prozent (Shuttle Run). Die Mädchen verringern von der ersten zur dritten Klassen ihren Rückstand gegenüber den Knaben in den Schnelligkeitstests Sprint und vor allem Tapping. Die Knaben vergrössern dagegen ihren Vorsprung im Ausdauertest Shuttle Run.
Kinder, die in der ersten Klasse schlecht abgeschnitten haben, verbessern sich mehr als solche, die eine gute Leistung zeigten. Dennoch haben die Testwerte der Erstklässler eine gute Vorhersagekraft für die nächsten zwei Jahre.
Teilt man die Kinder anhand der in der ersten Klasse gemessenen Leistungen (z-Mittelwert) pro Test in 10 gleichgrosse Gruppen (1 = beste Leistungen, 10 = schwächste Leistungen), zeigt sich, dass die Unterschiede auch in der dritten Klasse noch bestehen.
Seit drei Jahren wird eine ganze Generation von 900 Winterthurer Schulkindern durch ihre Schulzeit begleitet. Jedes Jahr testet das Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ihre motorische Leistungsfähigkeit und misst Grösse und Gewicht. Aktuell liegen Ergebnisse nach der dritten Erhebung vor.
Wie die Längsschnitterhebung zeigt, entwickeln sich die Kinder von der ersten zur dritten Klasse stark. Die Grösse nimmt im Durchschnitt um 8 Prozent, das Gewicht um 25 Prozent zu, was auch eine Steigerung des BMI-Wertes um 5 Prozent auslöst. In den motorischen Aufgaben liegen die gemessenen Leistungssteigerungen bei 8 (Sprint) bis 43 Prozent (Shuttle Run). Die Mädchen verringern von der ersten zur dritten Klassen ihren Rückstand gegenüber den Knaben in den Schnelligkeitstests Sprint und vor allem Tapping. Die Knaben vergrössern dagegen ihren Vorsprung im Ausdauertest Shuttle Run.
Kinder, die in der ersten Klasse schlecht abgeschnitten haben, verbessern sich mehr als solche, die eine gute Leistung zeigten. Dennoch haben die Testwerte der Erstklässler eine gute Vorhersagekraft für die nächsten zwei Jahre.
Teilt man die Kinder anhand der in der ersten Klasse gemessenen Leistungen (z-Mittelwert) pro Test in 10 gleichgrosse Gruppen (1 = beste Leistungen, 10 = schwächste Leistungen), zeigt sich, dass die Unterschiede auch in der dritten Klasse noch bestehen.
Gesamt-z-Werte 2010 der Drittklässler/innen in Leistungsgruppen anhand der Resultate als Erstklässler 2008.

Das gleiche Bild zeigt sich auch bei den BMI-Werten. Hier haben allerdings die Knaben am meisten Gewicht zugelegt, die bereits als Erstklässler besonders schwer waren. Bei den Mädchen zeigt sich das nicht.
Das gleiche Bild zeigt sich auch bei den BMI-Werten. Hier haben allerdings die Knaben am meisten Gewicht zugelegt, die bereits als Erstklässler besonders schwer waren. Bei den Mädchen zeigt sich das nicht.


