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Motorische Landkarten der Stadt Zürich

Im Mai stellte das Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich die neu erstellten motorischen Landkarten der Stadt Zürich vor. Diese ermöglichen es den Behörden, gezielt Massnahmen im Kampf gegen Bewegungsmangel und Übergewicht zu ergreifen. Die Karten zeigen in graphischer Form die im Rahmen der sportmotorischen Bestandesaufnahme (SMBA) bei Erstklässlern gemessene motorische Leistungsfähigkeit.
Mehr dazu auch im Schlussbericht SMBA 2009.

Im Mai stellte das Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der ETH Zürich die neu erstellten motorischen Landkarten der Stadt Zürich vor. Diese ermöglichen es den Behörden, gezielt Massnahmen im Kampf gegen Bewegungsmangel und Übergewicht zu ergreifen. Die Karten zeigen in graphischer Form die im Rahmen der sportmotorischen Bestandesaufnahme (SMBA) bei Erstklässlern gemessene motorische Leistungsfähigkeit.
Mehr dazu auch im Schlussbericht SMBA 2009.

Motorische Landkarte 2009

Einteilung in Regionen (Postleitzahl) der Kinderleistung (mittlere Z-Werte) im Jahr 2009 mit Farben dargestellt.
(Grün: beste 2, je dunkler, desto besser; Gelb: mittlere; Rot: schlechtere 2, je dunkler, desto schlechter)

Einteilung in Regionen (Postleitzahl) der Kinderleistung (mittlere Z-Werte) im Jahr 2009 mit Farben dargestellt.
(Grün: beste 2, je dunkler, desto besser; Gelb: mittlere; Rot: schlechtere 2, je dunkler, desto schlechter)

Übergewichtsverteilung 2009

Einteilung der Quartiere (Postleizahl) anhand der Anzahl an übergewichtigen und adipösen Kindern im Jahr
2009 mit Farben dargestellt. (Rot: mehr als 25 %, Orange: zwischen 20 und 25 %, Gelb: zwischen 15 und 20 %, Grün: zwischen 10 und 15 %, Dunkelgrün: weniger als 10 %)

Einteilung der Quartiere (Postleizahl) anhand der Anzahl an übergewichtigen und adipösen Kindern im Jahr
2009 mit Farben dargestellt. (Rot: mehr als 25 %, Orange: zwischen 20 und 25 %, Gelb: zwischen 15 und 20 %, Grün: zwischen 10 und 15 %, Dunkelgrün: weniger als 10 %)

Durchschnittliche Kinderleistungen pro Schulhaus (Jahren 2005–2008)

Einen noch detaillierteren Überblick verschafft die Darstellung der Leistungen der Kinder der verschiedenen Schulhäuser 2005–2008. Die Schulhäuser wurden rangiert und fünf Kategorien zugeordnet.

Einen noch detaillierteren Überblick verschafft die Darstellung der Leistungen der Kinder der verschiedenen Schulhäuser 2005–2008. Die Schulhäuser wurden rangiert und fünf Kategorien zugeordnet.

Die Analyse zeigt grosse Leistungsunterschiede zwischen den Schulen der Schulkreise, die offenbar in Bezug auf die motorische Leistungsfähigkeit keine Einheiten bilden. Hingegen lassen sich aufgrund dieser neuen Karte Regionen und Quartiere mit guten bzw. eher schlechten Leistungen deutlich erkennen. Vereinfacht kann gesagt werden, je zentraler ein Schulhaus in der Stadt liegt, desto schwächer die Leistungen; je näher am Stadtrand, desto besser. Allerdings ist auch diese Regel nicht ohne Ausnahmen, zum Beispiel im Kreis Schwamendingen.
Ganz spannend ist die Region Glattal: ein Mix von sehr guten und sehr schlecht abschneidenden Schulhäusern innerhalb von wenigen Kilometern. Um das besser verstehen zu können, sollte man die verschiedenen Quartiere genau analysieren. Als erklärende Variablen müssten der Sozialstatus der Familien, das Bewegungs- und Sportengagement der Kinder, die Grösse und Qualität der Bewegungsräume und viele weitere Faktoren beachtet werden. In diesem Bereich sind aktuell weitere Untersuchungen geplant.

Die Analyse zeigt grosse Leistungsunterschiede zwischen den Schulen der Schulkreise, die offenbar in Bezug auf die motorische Leistungsfähigkeit keine Einheiten bilden. Hingegen lassen sich aufgrund dieser neuen Karte Regionen und Quartiere mit guten bzw. eher schlechten Leistungen deutlich erkennen. Vereinfacht kann gesagt werden, je zentraler ein Schulhaus in der Stadt liegt, desto schwächer die Leistungen; je näher am Stadtrand, desto besser. Allerdings ist auch diese Regel nicht ohne Ausnahmen, zum Beispiel im Kreis Schwamendingen.
Ganz spannend ist die Region Glattal: ein Mix von sehr guten und sehr schlecht abschneidenden Schulhäusern innerhalb von wenigen Kilometern. Um das besser verstehen zu können, sollte man die verschiedenen Quartiere genau analysieren. Als erklärende Variablen müssten der Sozialstatus der Familien, das Bewegungs- und Sportengagement der Kinder, die Grösse und Qualität der Bewegungsräume und viele weitere Faktoren beachtet werden. In diesem Bereich sind aktuell weitere Untersuchungen geplant.

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